Brokkoli

Ich mag Brokkoli.

Schokolade ist die Entschuldigung Gottes für Brokkoli.

E. Richard Paul Evans 

3 Obstler

3 Obstler mit Apfelgröstl.

Mein Mann, als er mich missverstand (3 Nüsse für Aschenbrödl).

A Musi

Is scho a Scheiß, dass man beim Musispieln ka Bier trinkn koa.

Mein Mann, beim Überzappen des Musikantenstadls im Ersten.

Mortadella

Eine Sau künstlich befruchten, das Schwein mästen, schlachten und mahlen. Zurückstopfen in seinen eigenen Darm.
Und dann Gesichtsmortadella.

Hagen Rether

Das Alter

Das Alter macht zielstrebig (..).

Sheriff Ed Tom Bell (Tommy Lee Jones) in No country for old men, Ethan und Joel Coen, 2007


Der komplette Dialog:

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Punk

Bis heute habe ich eine merkwürdige Schwäche für Punkmusik, weil sie wenig, fast nichts mit Können zu tun hat, dafür aber viel mit Attitüde und Lebendigkeit.

Oliver Maria Schmitt, Anarchoschnitzel schrien sie − ein Punkroman für die besseren Kreise, rororo Taschenbuch 2006, S. 25

Alltagsqual: Buchstabe M

Moderne Malerei, Lyrik etc.

Moderne Malerei ist wie Sushi. Jeder gebildete Mensch behauptet, er möge es, aber in Wahrheit ist es doch nur roher Fisch mit kaltem Reis.

Hannes Stein, Enzyklopädie der Alltagsqualen – Ein Trostbuch für den geplagten Zeitgenossen, Eichborn Verlag 2006, S. 180

Echo

Wer Gedichte veröffentlicht, wirft ein Rosenblatt in den Grand Canyon und wartet auf das Echo.

Don Marquis, US-amerikanischer Schriftsteller, Dichter und Journalist

Der Zufall

Hier folgt ein Beitrag, der gleichermaßen den Kategorien „Neulich…“, „Kunstiges“, „Gedichte“ und „Galerie“ zugeordnet werden kann. Letzlich ist er aber doch „nur“ ein Zitat.

Hier also der Beitrag: Wir bekamen kürzlich eine Postkarte aus Kanada (Hallo Conny, Hallo Mike), mit folgendem Motiv einer Elchdame, die einen Elchherrn küsst oder anstupst (wegen des weltweit herrschenden Copyrights hier nur eine Skizze):

Auf der Rückseite der Postkarte stand ein Gedicht, dass ziemlich genau mein Geschmackszentrum für Poesie trifft. Zwei Wochen später zog ich ein Buch aus dem Regal und sah genau dieses Gedicht auf Seite 9. Das ist ja mal ein Zufall!

Das Gleichnis

Wie wenn da einer, und er hielte
ein frühgereiftes Kind, das schielte,
hoch in den Himmel und er bäte:
„Du hörst jetzt auf den Namen Käthe!“ –
Wär‘ dieser nicht dem Elch vergleichbar,
der tief im Sumpf und unerreichbar
nach Wurzeln, Halmen, Stauden sucht
und dabei stumm den Tag verflucht,
an dem er dieser Erde Licht …
Nein? Nicht vergleichbar? Na, dann nicht!

Robert Gernhardt, Besternte Ernte /Aussat und Ernte, Gernhardt und Bernstein 1976, S. 9

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