nass

„Turandot“ auf dem See. In strömendem Regen. Am Ende mit Feuerwerks-artigen Wasserfontänen. Mehr nass geht nicht.

Unterdachartig

Auch ein Richtbaum ist nicht für immer ans Gebälk genagelt. Vielleicht ersteht er noch mal auf. Ist ja bald Ostern. Ansonsten ist schon so was wie ein Unterdach angebracht, die Regenrinnen und Fallrohre glänzen auch ohne Sonne, die Dachgauben sind jetzt nicht mehr durchsichtig und ganz unten sieht man mal die schöne Ostseite des Hauses.

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Regen

Ich habe gestern Fenster geputzt. Heute regnet es. Das musste ja so kommen. Nun betrachte ich durch die saubere Fensterscheibe und durch die Regentropfen die Welt, die sich im Kleinformat darin spiegelt.

Regentropfen
an der Scheibe
leises Klopfen
zarte Weise

nasse Tropfen
perlengleich
weiches Klopfen
segensreich

die Welt so grün
sie spiegelt sich
so wunderschön
unvergesslich

Spiegelbild
in jedem Tropf
die ganze Welt
ans Fenster klopft

Unheil

Schlechtes Wetter kommt und geht. Der Anblick einer Schlechtwetterfront, die ich aus dem Fenster heran nahen sehe, verleiht mir dennoch das Gefühl von bald eintretender Übermacht mit einhergehender Ohnmacht. Das habe ich hier mal in Worte gefasst (P.S. Ich kann auch ernst …):

Wolken
hängen
tief,
schwer.
Vom Wind
gefangen,
wehen her,
in Wogen
aus Wasser
und Luft,
tänzeln
Tentakeln,
bilden
die Kluft
aus Regen,
Donner,
Schreck
und Blitz.
Im Gepäck
Unheil,
im Besitz,
derweil,
die Welt.
Ein Moment,
der zählt.

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