Anschlusstopf

In einer Dose in meinem Keller stapelt sich einiges, was ich in den letzten Urlauben erschnorchelt hatte: Muscheln, Steine, Knöpfe, Münzen, Seesternskelette etc. Was nicht in den Mobiles am Briefkasten oder hinter dem Schuppen verwurstet wurde, fand nun ein Plätzchen auf dem nächsten Topf. Vervollständigt mit allerlei Kram, der farblich dazu passt, und neuen, strukturgebenden Glasmosaiksteinchen. 

Eingepflanzt habe ich einen Johannisbrotbaum, gezogen aus Samen einer Schote von Kreta. Aus dem Fruchtfleisch der Schoten dieses Baumes werden Süßspeisen gefertigt. Da die einzelnen Samen immer gleich viel wiegen, schätzte man sie schon in der Antike zum Aufwiegen von Diamanten. Auf vielen Umwegen über den arabischen und den italienischem Sprachgebrauch, entstand daraus die heute noch gebräuchliche Gewichtseinheit Karat.


Neuer Topf

Ein neuer Topf steht in unserem Garten:

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Und das kam so:

Tassen und Teller zerdeppern, Mille-Fiori, Perlen und sonst alles, was blau ist, bereit stellen, alles auf grundierten Terracotta-Topf aufkleben, trocknen lassen, Ritzen frei kratzen, klumpige Fugenmasse anrühren, großzügig auftragen, Fugenmasse abziehen, antrocknen lassen, polieren, trocknen lassen, polieren und schutzimprägnieren.

Ja.

Dann bepflanzen, ein schönes Plätzchen dafür finden und sich freuen.

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