Keller

Heute mal unseren Felsenkeller inspiziert, daraus einen Frosch an den Bach gerettet, die Treppe von Erde befreit, Spinnen – so groß wie Espressotassen – verängstigt, den Spalt an der Tür von innen mit Plastersteinen verschlossen und kleine Berge Walnussschalen von den Mäusen bewundert.

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Co. KG

Wir machen jetzt auch in Walnüsse. 

Nachtrag: Da liege ich gerade auf dem Liegestuhl und aale mich in der Sonne, kommt tatsächlich ein Eichhörnchen, ein ganz dunkles, vorbei und bedient sich aus einem der Kartons mit Nüssen, die zum Trocknen in der Sonne liegen. Is ja frech! Die Kisten lagern nun im Keller, mit dem Eichhörnchen habe ich, als es auf dem Pfosten am Haselnussbaum saß, diskutiert und ihm als Friedensangebot ne wunderschöne Walnuss und sogar ein Schälchen Wasser rausgestellt. 

Ich bin halt doch die Frau vom Assisi.

Ach ja, während ich das hier tippe, höre ich draußen ein gurrendes Gehuste. Ich schaue raus und sehe, dass ein anderes Eichhörnchen, ein rötliches, vom Kirsch- auf den Apfelbaum springt, daran runter klettert und durch unseren Garten in den nächsten hüpft. 

Es wird langsam gruselig.

Verkehrssicher

Man sieht es kaum, aber die Walnussbäume wurden geschnitten. Damit sie verkehrssicher sind. Für großartige Kosmetik hat es leider nicht mehr gereicht – der Laster war schon voll mit Walnussgedöns. In zwei Jahren gibts den nächsten Check und dann bestimmt nen chicken Undercut.

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