Anschlusstopf

In einer Dose in meinem Keller stapelt sich einiges, was ich in den letzten Urlauben erschnorchelt hatte: Muscheln, Steine, Knöpfe, Münzen, Seesternskelette etc. Was nicht in den Mobiles am Briefkasten oder hinter dem Schuppen verwurstet wurde, fand nun ein Plätzchen auf dem nächsten Topf. Vervollständigt mit allerlei Kram, der farblich dazu passt, und neuen, strukturgebenden Glasmosaiksteinchen. 

Eingepflanzt habe ich einen Johannisbrotbaum, gezogen aus Samen einer Schote von Kreta. Aus dem Fruchtfleisch der Schoten dieses Baumes werden Süßspeisen gefertigt. Da die einzelnen Samen immer gleich viel wiegen, schätzte man sie schon in der Antike zum Aufwiegen von Diamanten. Auf vielen Umwegen über den arabischen und den italienischem Sprachgebrauch, entstand daraus die heute noch gebräuchliche Gewichtseinheit Karat.


Neuer Topf

Ein neuer Topf steht in unserem Garten:

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Und das kam so:

Tassen und Teller zerdeppern, Mille-Fiori, Perlen und sonst alles, was blau ist, bereit stellen, alles auf grundierten Terracotta-Topf aufkleben, trocknen lassen, Ritzen frei kratzen, klumpige Fugenmasse anrühren, großzügig auftragen, Fugenmasse abziehen, antrocknen lassen, polieren, trocknen lassen, polieren und schutzimprägnieren.

Ja.

Dann bepflanzen, ein schönes Plätzchen dafür finden und sich freuen.

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Installation

Heute mal das reparierte Mosaik im Beet installiert (Ausschnitt aus Zwei grüne Punkte von Wassily Kandinski, 1935; zwei grüne Punkte sind bei mir allerdings nicht mehr drauf), dem Laternenfisch erstens eine Laterne verpasst, die auch im Dunkeln leuchtet, und ihn zweitens umgesetzt.

Mosaik

Noch’n Nachtrag von Oktober 2010:

Besucht hatte ich damals den Mosaik-Workshop der Künstlerin Iris Rauh aus Fürth. Dabei hatte ich viel Spaß und habe viel gelernt. Und das kam dabei raus (Mosaik auf Holz, ca. 30 x 30 cm):

Den Workshop (Wochenende) kann ich nur empfehlen:
http://www.mosaikgestaltung.de/

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