Dünengras

Hier mal wieder ein Gedicht aus der Kategorie „macht keinen Sinn“. Allerdings, das schöne Foto der Ostsee gleicht das locker wieder aus.

Es war mal am Meer ein Dünengras,
das wurde meist nur von oben nass.
Vor dem Meer geschützt
und vom Regen geputzt –
hey, Dünengras – das ist doch was!

Urlaub am Meer. Noch gschwind vor Jahresende.

Das war er also. Unser diesjähriger Urlaub am Meer (auf dem Zingst an der Ostsee). Viel Wetter, viel Ruhe, viel Fisch, viel Spaß und viel Meer.
Und: Möwen, Apfel-Sandorn-Kuchen, Bodden, Feuerquallen, Gulaschsuppe, Gummistiefel, Ostsee-Scholle und -Dorsch, nasse Jeans, Lübzer, zwei Steine am Strand, von denen ich noch nicht weiß, ob es vielleicht Bernstein ist oder nicht, lecker Tee, Wind von hinten, von vorne, von der Seite, quitschende Badelatschen im Spa, Darßer Fischsuppe, bequemes Bett, Pudelmütze, ein ungelesenes Buch, zwei Muscheln, Sand in den Wanderstiefeln, Wasser im Ohr, Rum tasting, Muskelkater.
Hätten wir Kay (nicht unseren Kai) dort getroffen, hätten wir vielleicht mit ihm um die Wette gepinkelt: Am Ostseestrand. Pinkelnd.

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Tosen im Ohr

Ich liebe das Meer, mit all seinen Eigenschaften. Manchmal habe ich auch eins im Ohr.

Wellen schlagen an mein Trommelfell,
weiche Gischt schäumt weiß und hell,
tosende Wogen preschen hervor,
denn, seit dem Duschen hab‘ ich Wasser im Ohr.
Plopp – oh, jetzt ist es fort
und tost an einem anderen Ort.

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