Zarter Frühling

Gerade eben durch den Garten lustwandelt und den Piepsen Badewasser nachgefüllt. Dabei den Frühling getroffen. Der treibt erkennbar die Funkie, die Erdbeerpflanze und die Primeln an … weiter so!

IMG_0759k

IMG_0762k

IMG_0761k

Frühling

Der Winter, der dauert lange,
Uns wird schon Angst und Bange
Ob er jemals endet,
Und seine Zeit bei uns verschwendet.
Am Anfang ists ganz schön,
Wunderbar mit anzusehn,
Wie die weiße Winterpracht
Aus der Landschaft einen Zauber macht.
Wir ziehen uns wärmer an 
– ein jeder denke dran –
Damit wir nicht frieren ein viertel Jahr,
Nämlich von November bis Januar.
Danach wird es unerträglich,
Die Gemüter werden kläglich:
Mit Handschuh, Mütze, Schal
Reicht es uns nun allemal!
Wo ist der Frühling denn geblieben?
Oder müssen wir den verschieben?
Nein, wir warten noch ein wenig,
Denn der ist schließlich nicht gewöhnlich,
Kommt mit seinem grünen Charme
Und macht uns glücklich und auch warm.
Die Jahre vergehn auf gleiche Weise,
Ein bisschen wie ne Wetterreise,
Durch all die Jahreszeiten.
Doch der Frühling ist anders und das bei Weitem.
Auf keinen Zeitpunkt wird so gewartet,
Bis das der Frühling endlich startet.
Das macht ihn ganz besonders,
Anders als Winter, Herbst und Sommer.

Sie ist’s

nach Eduard Mörikes „Er ist’s“

Der Hausmeister läßt sein buntes Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, kunststoffartige Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Gräser träumen schon, Wollen balde kommen.
– Horch, von fern ein leiser Knisterton!
Neubegrünung, ja, du bist’s!
Dich hab‘ ich vernommen!