Versteckspiel

Wo der Zupfsalat schießt
und der Hafer sticht,
die Kapuzinerkresse sprießt
und die Bohne bricht, 
wo der Kohrabi sich reckt,
hat sich eine Habanero versteckt.

Schwups

50 kg Sand, 120 l Kompost, 1 Eimer mit gesammelten Wurzeln, Ästen, Steinen und Lehm, 1 Paar durchgewetzte Gartenhandschuhe, nicht zu vergessen Blut, Schweiss und Tränen, 3 Tassen Kaffee, schier endloses Umgraben und Harken und – schwups – schon fertig, das Kräuterbeet. 

Alles fließt

Heraklit hatte völlig recht:

Πάντα χωρεí καí ουδέν μένει. (Alles bewegt sich fort und nichts bleibt.)

Oder auch:

Man geht nie zweimal in denselben Garten.

Deswegen gibt es hier eine neue Kategorie: Garten.

Hier die neuesten Bilder.

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Im Gemüsebeet sind nur noch Rotkohl und Ingwer übrig.

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Blick vom Gemüsebeet auf Nachbars Grundstück. Mit Astern, Lampionpflanzen, Topinambur, Palmlilien, Hagebutten …

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Junges Gemüse

Neues Beet – neues Gemüse – Platz für Zupfsalat hinterm Mülltonnenhäuschen. Und ein neuer Platz für die Polyethylenkrähe, die die Spatzen fernhalten soll. 

Gemüsebeetreport

Wächst und gedeiht alles sehr gut. Seit Anbeginn der Bepflanzung, dank Schneckenzaun, nur eine große Weinbergschnecke gefunden.

Der Mangold wurde schon dreimal geerntet, wird trotzdem nicht weniger und blüht demnächst auch noch. Die Kohlrabi wachsen hervorragend und die Radieschen sind erntereif. Die Aubergine rechts vorne hat schon die erste Knospe. Die Zucchini links vorne bildet schon die ersten Minifrüchte aus.

Jetzt nur noch ein wenig Sonne, Pflege und Geduld.

Die dunklen Flecken sind Erdkrümnel – verursacht durch prasselnden Regen.

Thymian

Schon gewusst, dass Hummeln viel fleißiger sind als Bienen? Hummeln sind bereits bei kälteren Temperaturen und bei weniger Tageslicht unterwegs. 

Heute hats jedenfalls für alle gepasst. 

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