Dixie-Klo

nach „Ein Männlein steht im Walde…“

Wer stellt das Dixie auf die Wiese,
ganz schief und krumm,
wer hatte hier ne Krise,
wer war so dumm.

Ref.: Was mag das für ein Männlein sein,
das da stellt es ganz allein,
auf die Wiese hinaus
und geht dann nach Haus.

Es hat vor lauter Kummer
ein purpur Mäntlein um.
Es steht ja auch noch immer
ganz schief und krumm.

Ref.: Was mag das für ein Männlein sein,
das es läßt so ganz allein
auf der Wiese stehen
wir können es doch sehen.

Das Dixie ganz alleine,
steht dort ohne Ende.
Auch wenn ich jetzt meine
her müßte eine Wende.

Ref.: Wer mag wohl das Männlein sein,
das helfen kann – ach, wär das fein –
das Dixie zu stützen,
den würde ich dann küssen.

Backfisch

Interessant war dieser Stand,
der sich auf zwei Ebenen befand.
Im oberen Stockwerk lag der Fisch,
und müffelte ganz fürchterlich,
auf dem Grill, auf dass er brate,
weil unten die Menschenmenge wartete.
Der gebackene Fisch im Teig vom Bier,
rutschte runter, man sieht es hier,
ein Stock tiefer auf den Tisch,
wo zwei Mann ganz fachmännisch
den Fisch versehen mit Salat
aus Kartoffeln, in der Tat.
Gereicht an all die Leute:
die wartet schon, die Meute.
Kostenpunkt: vierfuffzich.
Ja, darauf verzicht‘ ich.

Sie ist’s

nach Eduard Mörikes „Er ist’s“

Der Hausmeister läßt sein buntes Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, kunststoffartige Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Gräser träumen schon, Wollen balde kommen.
– Horch, von fern ein leiser Knisterton!
Neubegrünung, ja, du bist’s!
Dich hab‘ ich vernommen!

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