Blauer Fuß

Hier noch etwas unabsichtlich Fotografiertes zum Thema Kunst.

Es ist in besserer Qualität käuflich und trägt den Titel „Blauer Fuß auf Holz“

Könige Fußball

Wie oft haben wir Frauen uns schon Gedanken darüber gemacht, wie schön es wäre, wenn wir unsere Männer während samstäglicher Shopping-Touren in einem Hort abgeben könnten. Mit Bier oder Wein, Zigarren oder Zigaretten, Chips oder Salzstangen, Formel Eins- oder Fußball-Sendungen, Playboy oder Kicker usw.

Zur WM 2006 hat diese Vorstellung wenigstens mit dem Fußball geklappt. Kurz vor Anpfiff der WM-Begegnung Italien – Australien machte ich in einem Einkaufscenter in Nürnberg folgenden Schnappschuß:

Neugier

Billy schaut sich die Kamera mal genauer an, nachdem er an Kais Ring und Laptop vorerst das Interesse verloren hat.

Fleck

Neulich auf der Innenseite unserer Spülmaschinentür:

Was für ein besonders schöner Milchfleck!

Frühling

Der Winter, der dauert lange,
Uns wird schon Angst und Bange
Ob er jemals endet,
Und seine Zeit bei uns verschwendet.
Am Anfang ists ganz schön,
Wunderbar mit anzusehn,
Wie die weiße Winterpracht
Aus der Landschaft einen Zauber macht.
Wir ziehen uns wärmer an 
– ein jeder denke dran –
Damit wir nicht frieren ein viertel Jahr,
Nämlich von November bis Januar.
Danach wird es unerträglich,
Die Gemüter werden kläglich:
Mit Handschuh, Mütze, Schal
Reicht es uns nun allemal!
Wo ist der Frühling denn geblieben?
Oder müssen wir den verschieben?
Nein, wir warten noch ein wenig,
Denn der ist schließlich nicht gewöhnlich,
Kommt mit seinem grünen Charme
Und macht uns glücklich und auch warm.
Die Jahre vergehn auf gleiche Weise,
Ein bisschen wie ne Wetterreise,
Durch all die Jahreszeiten.
Doch der Frühling ist anders und das bei Weitem.
Auf keinen Zeitpunkt wird so gewartet,
Bis das der Frühling endlich startet.
Das macht ihn ganz besonders,
Anders als Winter, Herbst und Sommer.

Frankfurt, Hauptbahnhof

Wer reist nicht gern nach Nah und Fern?

Ein Bahnhof lädt zum Reisen ein,
Ein schönes Ziel sollte es dann sein.
Ob nah, ob fern –
Wohin möchtest Du denn gern?

Die Bahn an sich und im Besonderen
Ist dafür das vorbestimmte Medium.
Reisen von einem Ziel zum nächsten
Geht in dem Fall mit der Bahn am Besten.

Ein Kommen und ein Gehen,
Soweit Du kannst es sehen,
Ein Warten und ein Sitzen
Auf den Gleisen, auf den Plätzen.

So kommen und gehen die Leute,
Warten und sitzen nicht nur heute,
Träumen von Zielen in Fern und Nah,
Und sitzen morgen immer noch da!

Die Bahn kümmert sich nicht drum!
Sie fährt verspätet in der Gegend rum
Und sammelt ein, den wartenden Kunden,
Den sie am Bahnhof hat dann doch gefunden.

Fernweh, Reiselust und Abenteuer
Ist uns wert und teuer.
Das schöne Gefühl der Reise
Findet sich jedoch nur auf eine Weise:

Nur der Bahnhof ist der Ort
Der uns vermittelt: es geht fort!
Jedoch die Bahn an sich und im Besonderen
Hat bislang jedem die Reiselust genommen!

Madagskar

Sitzen vier Tauben auf der Wiese,
und schaun‘ sich gurrend um,
verwundert über diese
unerwartete Situation.

Vertrauend folgten sie,
ohne zu verzieh’n ’ne Fratze,
dem weisen Leittier
auf den Weg zum Markusplatze.

Nach Venedig wollten Sie!
Meine Güte – welch‘ ein Irrtum,
welch‘ Schicksal, welche Ironie
und schauen sich noch immer um.

Sie haben sich verflogen
und landeten dort
und kommen – ungelogen –
von dort nicht wieder fort.

Der Traum vom Markusplatz,
verpufft ganz leise.
Wie die Pinguine in „Madagaskar“,
beenden die Tauben hier ihre Reise.

Gefunden auf wirren Wegen,
liegt das Glück oft ganz nah,
auf der Wiese oder gleich daneben,
so bleiben sie halt da.

Sitzen vier Tauben auf der Wiese,
und schaun‘ sich gurrend um,
glücklich über diese
besonders schöne Situation.

Zeit

Ach, hätte ich doch viel mehr Zeit,
könnt‘ ich mich lang und breit,
widmen meiner Hobbys.
Oh ja, wie schön wäre dies.

Die Zeit wird mir geraubt im Flug.
Im Büro ist es nicht genug
was ich bräuchte dort an Zeit.
Auch zu Hause ist es schon so weit.

So schenkt mir, liebe Leut‘,
was mich herzerquickend freut,
ein bischen Zeit oder auch mehr,
das überlaß‘ ich Euch gerne – bitte sehr!

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